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18/12/2017
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Henning  MANKELL


http://www.henningmankell.com


1993 las ich ”Die weisse Löwin” von Henning Mankell und war begeistert.
Vor allem von seiner warmherzigen Schilderung des afrikanischen Lebens.
Aus eigener Erfahrung wusste ich, dass so nur jemand schreiben kann, der
länger in Afrika gelebt hat. Auf der Buchmesse ging ich direkt zu dem
schwedischen Verlag, um mir die Übersetzung zu sichern, aber ich kam zu
spät. So kommt es, dass ich erst jetzt, 16 Jahre später, einen Text von
Mankell übersetzen kann. Dies umso lieber, als sein Kampf gegen den
israelischen Apartheidstaat auch seit über 40 Jahren der meine ist.

Henning Mankell wurde 1948 in Stockholm geboren. Schon in jungen Jahren
galt sein Interesse dem Theater und der Schriftstellerei. Er machte ein
Schauspielstudium und mit 17 Jahren wurde er Regieassistent am
Reichstheater in Stockholm. Gleichzeitig schrieb er mehrere
Theaterstücke, die sich kritisch mit der Zeitgeschichte
auseinandersetzten.

In der 68er-Bewegung wurde er politisch aktiv und beteiligte sich an der
Solidaritätsarbeit für Vietnam, die afrikanischen Befreiungsbewegungen
und Palästina. Mit 25 Jahren veröffentlichte er seinen ersten Roman.

Einen Durchbruch erzielte er fast 20 Jahre später (1991) mit ”Mörder
ohne Gesicht”, dem ersten Band seiner Kriminalserie mit Kurt Wallender,
wofür er den Schwedischen Krimipreis erhielt. Durch zahllose
Übersetzungen und Verfilmungen wurde Wallander weltberühmt und die
Kleinstadt Ystad zu einem Wallfahrtsort für seine Fans. Diese eminent
gesellschaftskritischen Krimis stehen in der Tradition der Krimiserie
des Verfasserehepaars Sjöwall/Wahlöö.

1985 erhält Mankell die Einladung, in Maputo/Mosambik beim Aufbau einer
Theatertruppe zu helfen, der er bereitwillig Folge leistet, zumal Afrika
sein Jugendtraum war. Seither verbringt er den grösseren Teil des Jahres
in Mosambik, wo er auch die meisten Wallander-Romane schrieb. Neben
seiner schriftstellerischen Tätigkeit und der intensiven Arbeit am
Theater – das inzwischen Weltruhm gewonnen hat – widmet er sich
obendrein der Hilfe für notleidende Menschen in seiner zweiten Heimat
Mosambik in Zusammenarbeit mit ”Ärzte ohne Grenzen”.


Einar Schlereth, Tlaxcala

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