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12/11/2019
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Nadia  HIJAB


Während ihrer Karriere ist Nadia Hijab eine unermüdliche Fürsprecherin für Gerechtigkeit und Menschenrechte gewesen.

In Syrien von arabisch-palästinensischen Eltern geboren, wuchs Hijab im Libanon auf und erwarb dort ihr BA und MA in englischer Literatur an der amerikanischen Universität in Beirut.

Noch in der Schule arbeitete sie schon als Journalistin bis sie 1975 nach Qatar  und später England zog, als der libanesische Bürgerkrieg iintensiver wurde. Diese Erfahrung half ihr, die Flucht der Familie ihrer Mutter aus Palästina zu verstehen. „Ich hatte nie verstanden, warum sie Palästina verließen hatten. Egal wie schlimm es war, sie wurden nicht mit einem auf sie gerichteten Gewehr bedroht“, sagte Hijab. „Aber als der Bürgerkrieg im Libanon begann, packte ich meine kleine Tasche und ging und dachte, ich würde bald wiederkommen. Dann habe ich verstanden.“

In England  wurde sie Chefredakteurin vom Middle East Magazine. Sie kommentierte häufig auf BBC und mehreren anderen Fernsehsendern, Radiosendern und in Printmedien. Sie gab mehr als 100 Artikel heraus. 1988 veröffentlichte sie im Cambridge University Verlag ihr erstes Buch Womanpower: The Arab Debate on Women at Work [Frauenmacht:  die arabische Debatte über arbeitende Frauen] . Ihr zweites Buch : Citizens Apart: A Portrait of Palestinians in Israel [Bürger abseits: ein Portrait der Palästinenser in Israel] (CB Taurus) 1990.

1989 zog Hijab nach New York um : in den folgenden 10 Jahren arbeitete sie  mit dem UN-Entwicklungsprogramm. Während dieser Zeit arbeitete sie in verschiedenen Abteilungen innerhalb der UNDP und half, den Beitrag der Organisation zur Weltkonferenz 1993  über Menschenrechte zu organisieren.

Nach der UN arbeitete Hijab als Beraterin für Organisationen wie die Weltbank , UNICEF, UNDP und Columbia Universität, über Themen wie Menschenrechte, Menschliche Entwicklung, Geschlecht und die Medien.

Am meisten und leidenschaftlichsten befasst sie sich mit den Menschenrechten. „Ich habe das Gefühl, wir haben ein System, mit dem alle Regierungen  einverstanden sind, das die menschlichen Beziehungen regelt und eine Norm für  die menschliche Würde setzt“, sagt Hijab. „Wenn man in die Menschenrechte als Grundlage für alles, was man tut, investiert, dann macht man eine Investition in alle Gebiete, nicht nur in  das, worauf man sich gerade konzentriert. Man kann diesen Analyserahmen auf verschiedene Gebiete anwenden, wie z.B. die Freiheit der Palästinenser, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit in den USA, den Umweltabbau in den früheren Sowjet-Republiken.“

Sie schloss sich 2000 dem Institut für Palästinastudien als Forschungsbeauftragte an, wo ihre Aktivitäten Policy Notes einschließen, Medienauftritte, Reden vor  verschiedenen Zuhörerschaften.

Sie war auch Gründerin und im Vorstand der US-Campagne End the Israeli Occupation und ein Mitglied und frühere Präsidentin der Vereiningung der arabisch-amerikanischen Akademiker [Association of Arab American University Graduates].

Artikel von Nadia Hijab auf Tlaxcala


 
 
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