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26/09/2020
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Alle 32 Minuten ein Suizid

Das Preisschild des Neoliberalismus: Von 1997 bis 2005 gab es 150.000 Selbsttötungen von Landwirten in Indien


AUTOR:  Palagummi SAINATH

Übersetzt von  Hergen Matussik


Anmerkung der Herausgeber von Counterpunch: Über die vergangenen Jahre haben wir P.Sainaths zahlreiche Berichte über die Krise der Landwirte in Indien veröffentlicht. Jetzt wird das ganze Ausmaß der Katastrophe – die sicher zu den größten und andauerndsten Suizidwellen in der Geschichte der Menschheit zählt - sichtbar. Wie Sainath betont, bringen diese Zahlen das Ausmaß der Katastrophe weiterhin nicht vollständig zum Ausdruck, da die Ehefrauen der Landwirte weiterhin nicht in die Statistiken aufgenommen sind.
Alexander Cockburn / Jeffrey St, Clair

Wie aus offiziellen Daten ersichtlich wird, nahmen sich  in den neun Jahren von 1997 bis 2005 annähernd 150.000 indische Landwirte das Leben. Dies wird aus offiziellen Daten ersichtlich. Zwar gab es Selbsttötungen von Landwirten in vielen Bundesstaaten Indiens, doch häuften sich annähernd zwei Drittel dieser Todesfälle in nur fünf Bundesstaaten in denen ungefähr ein Drittel der Bevölkerung des gesamten Landes lebt. Das bedeutet, daß sich Selbsttötungen von Landwirten mit erschreckender Intensität in diesen Regionen - in denen hauptsächlich wirtschaftlich einträgliche Saaten angebaut werden - ereigneten.

Zwischen 1997 und 2005 nahm sich im Durchschnitt in Indien alle 32 Minuten ein Landwirt das Leben. Seit dem Jahr 2002 findet ein solcher Suizid sogar alle 30 Minuten statt. Gleichwohl ist die Häufigkeit, mit der sich Bauern das Leben nehmen, in den einzelnen Regionen - also in einem Bundestaat oder einer Reihe von Bundesstaaten -  zwangsläufig niedriger als im ganzen Land insgesamt. Das liegt daran, daß die Zahl der Selbsttötungen in jeder Region in einem Jahr für sich genommen niedriger ist als im Land insgesamt. Dennoch ist die Häufigkeit, mit denen sich Landwirte in vielen Regionen selbst töten, erschreckend.

Allein in den Staaten Maharashtra (Hauptstadt: Mumbai) Andhra Pradesh (Hauptstadt: Hyderabad), Karnataka (Hauptstadt:Bangalore)  und Madya Pradesh (Chhattisgarh eingeschlossen. Hauptstadt von MP ist Bhopal) nahm sich im Durchschnitt alle 53 Minuten ein Landwirt das Leben. Allein in Maharashtra kam es alle drei Stunden zu einem solchen Suizid. Nach 2001 verschlimmerte sich die Situation noch. Die Frequenz in diesen vier großen Staaten stieg auf einen Bauern-Suizid alle 48 Minuten. In Maharashtra allein brachte sich alle zweieinhalb Stunden ein Landwirt um. Insgesamt kam es in diesen vier großen Staaten, den ‚Großen Vier‘ zwischen 1997 und 2005 zu 89.362 Selbsttötungen von Landwirten, davon 44.102 allein zwischen 2002 und 2005.

Die fünf am schlimmsten betroffenen Staaten sind Maharashtra, Andra Pradesh (AP), Karnataka, Madhya Pradesh (MP) und Kerala (Hauptsadt: Trivandrum). In diesen Staaten gab es in diesem Zeitraum nur in Kerala keine stetige Steigerung der Zahl der Suizide von Landwirten pro Jahr. Dies lag hauptsächlich an einem Rückgang der Zahlen nach 2003, welches das schlimmste Jahr für diesen Staat war. Für den Bundesstaat Maharashtra existieren Zahlen seit 1995. Er schneidet von allen Bundesstaaten Indiens mit Abstand am schlechtesten ab. Hier verdreifachte sich die Zahl der Selbsttötungen von Farmern von 1083 im Jahr 1995 auf 3926 im Jahr 2005.

Die Zahl der Selbsttötungen insgesamt stieg im Zeitraum zwischen 1997 und 2005 in ganz Indien. Aber der Anstieg bei den Landwirten war wesentlich höher als bei den Nicht-Landwirten. In den genannten vier Staaten Maharashtra, AP, Karnataka und MP war der prozentuale Anstieg der Suizide von Bauern mehr als doppelt so hoch wie der Anstieg der übrigen Selbsttötungen. Während die Suizidzahlen von Nicht-Landwirten  in diesen vier Staaten um 23 Prozent stiegen, lag der Anstieg bei den Landwirten bei 52 Prozent. In der Tat könnte man diese ‚Großen Vier‘ im vergangenen Jahrzehnt als Suizidzone oder  BEZ (Besondere Eliminierungszone) für Bauern bezeichnen. Im Jahr 1997 fanden 53 Prozent aller Selbsttötungen von Bauern in diesen Staaten statt. Im Jahr 2005 war der Anteil auf 64 Prozent gestiegen. Das bedeutet, daß in weniger als einem Jahrzehnt der ohnehin schon überproportional hohe Anteil von Bauern-Suiziden in diesen Staaten auf annähernd zwei Drittel der Gesamtzahl emporgeschnellt ist.


Beispiel von den Greuelstatisken, die in der indischen Presse erscheinen. Hier die Statistik über die Vidarbha  Region im Maharashtra Staat:  597 Selbsmorde von Juni 2005 bis Juni 2006. Quelle: India Daily

 Dieses und andere düstere Ergebnisse treten in einer umfassenden Studie über die offizielen Statistiken über die Suizide von Landwirten zutage, die Professor K. Nagaraj vom Institut für Entwicklungsstudien Madras (MIDS) durchgeführt hat.

Die von Professor Nagaraj analysierten Daten stammen aus verschiedenen Ausgaben von „Accidental Deaths and Suicides in India“, einer Publikation des National Crime Records Bureau (NCRB - Nationale Behörde zur Dokumentation von Verbrechen), die zum Innenministerium der Bundesregierung Indiens gehört. Die Studie deckt den Zeitraum zwischen 1997 und 2005 ab.

Von den 150.000 indischen Bauern, die sich zwischen 1997 und 2005 das Leben nahmen, stammten annähernd zwei Drittel aus den Staaten Maharashtra, Andhra Pradesh, Karnataka und Madhyas Pradesh (Chhatisgarh eingeschlossen). „Noch schlimmer,“ so Professor Nagaraj, „ ist der Umstand, daß der Trend, der sich für diese Staaten abzeichnet, wenig Gutes verheißt. Alle vier Staaten haben in dem Zeitraum dieser neun Jahre einen Anstieg der Selbsttötungen von Landwirten verzeichnet. Dies ist das Ergebnis der gründlichen Studie über die Erhebungen des National Crime Records Bureau (NCRB), die Professor Nagaraj soeben beendet hat.

„Erst seit 1995 fing man an, die Daten über die Landwirte zu speichern,“ sagt Perofessor Nagaraj. „Aber einige wichtige Staaten begannen erst zwei Jahre später mit solchen Aufzeichnungen. Aus diesem Grund beginnt die Studie im Jahr 1997. Und das Jahr 2005 ist das letzte, für das Zahlen für ganz Indien zur Verfügung stehen.“ Nagaraj hat für seine Untersuchung auch die Zahlen der Volkszählung im Jahr 2001 herangezogen, um die Suizidquote bei den Landwirten, also die Zahl von Selbsttötungen je 100.000 Landwirte, zu berechnen.

Die Zahl der Inder, die sich selbst töteten, stieg von ungefähr 96.000 im Jahr 1997 auf ungefähr 114.000 im Jahr 2005. Im selben Zeitraum stieg die Zahl der Bauern, die sich das Leben nahmen dramatisch an: von weniger als 14.000 im Jahr 1997 auf über 17.000 in 2005. Während der Anstieg der Selbsttötungen unter Bauern insgesamt nun schon über ein Jahrzehnt andauert, wurden in einigen Jahren Höchstzahlen registriert. So kam es im Jahr 2004  zu weit über 18.000 Suiziden unter Indiens Landwirten, von denen annähernd zwei Drittel auf die ‚Großen Vier‘ der BEZ entfielen.

Auch im Jahr 1998 kam es zu einem enormen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Selbsttötungen stieg über die Marke von 16.000 und übertraf damit die Zahl der Fälle im Vorjahr um 2.400. Der Anteil der Selbstötungen von Bauern stieg von 14,2 Prozent im Jahr 1997 auf 15 Prozent im Jahr 2005.

Professor Nagaraj verweist auch auf auf die ACGR-Zahlen (Annual Compound Growth Rate - Zahlen über Zuwachsraten) „über Selbsttötungen in ganz Indien, über Suizide unter Landwirten und über solche Selbsttötungen, bei denen Pestizide verwendet wurden.“

Die ACGR-Zahl für alle Selbsttötungen in Indien über einen Zeitraum von neun Jahren sind 2,8 Prozent. Das ist nicht wesentlich mehr als das Bevölkerungswachstum Indiens. Aber für die  Selbsttötungen unter den Landwirten ist diese Zahl wesentlich höher und liegt bei annähernd drei Prozent (2,91 Prozent). Beeindruckenderweise lag die ACGR-Zahl für solche Suizide, bei denen Pestizide verwendet wurden bei 2,5 Prozent. Dicht bei den Zahlen für die Landwirte.

Diese Selbsttötungen werden häufig mit der Krise in der Landwirtschaft in Verbindung gebracht, wobei Pestizide für den Bauern das naheliegendste Mittel zum Suizid sind. Es gibt eindeutige und beunruhigende Muster und Trends sowohl bei den Selbstmorden der Farmer als auch bei den Suiziden  unter Verwendung von Pestiziden,“ sagt Professor Nagaraj.

Obwohl dies alarmierend ist, wird dabei immer noch nicht das Gesamtbild sichtbar.Die Daten über Selbsttötungen sind komplex und mitunter irreführend. Dies liegt nicht nur an der fehlerhaften Weise, in der sie zusammengestellt werden oder daran, wer sie zusammengestellt hat. Über diese Faktoren hinaus gibt es noch weitere Schwierigkeiten. Es ist schwierig, die Selbsttötungen von Bauern als prozentualen Anteil der Bauern insgesamt auf jährlicher Basis auszurechnen. Eine unzweideutige landesweite Suizidrate von Bauern läßt sich nur für das Jahr 2001 errechnen. Das liegt daran, daß in jenem Jahr eine Volkszählung stattfand, aus der hervorgeht, wieviele Landwirte es in jenem Jahr im ganzen Land gab. Für alle anderen Jahre muß diese Zahl eine Hochrechnung sein - wie plausibel auch immer.

Aber sogar im Jahr 2001, als die Welle der Selobsttötungen  unter den Bauern noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hatte, lag die Suizidrate unter Bauern (BSR) mit 12,9 Prozent wesentlich höher als die Allgemeine Suizidrate (ASR) mit 10,6 Prozent. Danach sank die ASR sogar noch, während die Gesamtzahl der Selbsttötungen anstieg. Dies bedeutet, daß die Gesamtzahl der Selbsttötungen nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt hielt. Aber allem Anschein nach stieg die Suizidrate unter Landwirten nach 2001 noch schärfer an. Auf alle Fälle nahm die Zahl der Selbsttötungen unter Landwirten weiter zu, während die Zahl der Landwirte insgesamt seit 2001 abnahm, da Tausende die Landwirtschaft aufgaben.

Im Jahr 2005 entfielen auf die vier großen Staaten der BEZ oder Suizidzone 43,9 Prozent der Selbsttötungen und 64 Prozent der Selbsttötungen von Bauern in ganz Indien. Im Vegleich hierzu entfielen auf die Gruppe von Staaten mit dem höchsten Anteil an Selbsttötungen - darunter Tamil Nadu, Kerala, West Bengalen, Tripura und Puducherry - 20,5 Prozent aller Selbsttötungen von Landwirten. „Der Anteil dieser Staaten sowohl an den Selbsttötungen insgesamt als auch an den Suiziden von Landwirten sank zwischen 1997 und 2005, sogar während der Anteil der ‚Großen Vier‘ beständig anstieg,“ betont Professor Nagaraj.

Soweit die Medien über die Krise in der Landwirtschaft berichtet haben, lag ihr Schwerpunkt auf den Selbsttötungen der Landwirte in vier Staaten - Maharashtra, Andhra Pradesh, Karnataka und Kerala. Ganz allgemein gesprochen, scheint das richtig gewesen zu sein. Alle diese Staaten haben sehr hohe Suizidzahlen unter Landwirten. Dennoch hat Madhya Pradesh, ebenfalls ein großer Staat, der ganz ähnliche Entwicklungen zeigt, nur flüchtige Aufmerksamkeit erhalten. (Unter kleineren Regionen und Staaten weisen Goa und Puducherry extrem hohe Suizidzahlen auf, aber die absoluten Zahlen sind hier nur gering.)

Es ist wichtig, daß die Zahl von 150.000 Selbstmorden von Landwirten nur eine grobe konservative Schätzung ist. Sie ist keinesfalls akkurat oder abschließend. Da die Zahlen der Nationalen Behörde zur Dokumentation von Verbrechen (NCRB) auf örtlichen Daten basieren, bei denen große Bevölkerungsgruppen ausgeschlossen sind, gibt es ernsthafte inhärente Ungenauigkeiten. Wie Professor Nagaraj es ausdrückt: „Es gibt wahrscheinlich eine schwerwiegende Unterschätzung der Zahl von Selbsttötungen, insbesóndere der von Landwirten. Das größte Problem liegt in der Definition, was ein Landwirt ist: jemand, der einen Eigentumsanspruch auf sein Land hat. Nach dieser Definition werden etwa Pächter oder ganz besonders auch die Bäuerinnen nicht erfaßt.“

Die Qualität der Berichte ist ebenfalls von Staat zu Staat sehr unterschiedlich. So weist etwa Haryana (Hauptstadt: Chandigarh) einen sehr niedrigen Anteil von Suiziden von Landwirten im Vergleich zur Gesamtzahl der Selbsttötungen auf. Dies steht im Widerspruch zu anderen Einschätzungen des Problems in diesem Staat. Auch die Zahlen aus dem Punjab wurden von Gruppen, die die Krise in der Landwirtschaft beobachten, stark angezweifelt.


Chandrakant Gurenule war 34 Jahre alt. Er hat Selbsmord am 1. April 2006 in seinem Dorf von Sayatkhada, im Staat von Maharashtra, bregangen. Er ließ von Monsanto überzeugen, auf seinen sechs Hektar transgene Baumwolle zu pflanzen. Dafür musste er seine Ochsen und die Juwelen seiner Frau verkaufen. Nach der Ernete musset er feststellen, dass diese Baumwolle ihm mehr gekostet hatte, als sie gab. Seiner Frau hinterließ er nur sein Photo.
Photo: Sebastian D'Souza AFP

Dennoch werden sogar bei diesen fehlerhaften Daten eindeutige und alarmierende Entwicklungen erkennbar. Aber wodurch wurde das gewaltige Anwachsen der Zahl der Fälle von Suiziden bei Landwirten ausgelöst, insbesondere in den ‚Großen Vier‘ Staaten der Suizidzone? „Insgesamt,“ sagt Professor Nagaraj, „gibt es seit Mitte der 90er Jahre eine akute Krise in der Landwirtschaft. Das gilt für ganz Indien. In den ‚Großen Vier‘ und einigen anderen Staaten, kommen spezifische Faktoren hinzu. Es handelt sich um Gebiete mit hochgradig diversifizierter und kommerzialisierter Landwirtschaft. Überwiegend werden finanziell einträgliche Pflanzen angebaut. (Und in geringerem Maße grobkörnige Getreidesorten). Wassermangel ist ein allgemeines Problem - und die Schwierigkeiten im Hinblick auf  Anbauflächen und Wasser haben sich in dem Maße verschlimmert, in dem  staatliche Investitionen in die Landwirtschaft verschwinden. Die Anbaukosten sind in diesen Gebieten mit intensivem Anbau in die Höhe geschossen, bei einigen Kulturen um mehrere hundert Prozent. Die fehlende Regulierung dieser und anderer Aspekte der Landwirtschaft haben die Probleme verschärft. Gleichzeitig sind die Preise für die Erzeugnisse stark gefallen, im Fall der Baumwolle etwa aufgrund massiver Subventionen von Seiten der EU und der USA an die eigenen Bauern. Oder die niedrigen Preise sind das Ergebnis von Manipulation aufgrund der wachsenden Kontrolle großer Konzerne über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

„Von Mitte der 90er Jahre an,“ so betont Professor Nagaraj, „sind die Preise und die Erträge in der Landwirtschaft dramatisch zurückgegangen. In dem Maße, in dem die Kosten stiegen - auch als die Banken keine Kredite mehr gaben - stieg auch die Verschuldung. Sogar als die Subventionen für die von Konzernen beherrschte Landwirtschaft im Westen stiegen, strichen wir die wenigen und geringfügigen Lebenshilfen und Subventionen für unsere eigenen Bauern. Das nahezu vollständige Ausbleiben von Investitionen in die Landwirtschaft bedeutet auch, daß es äußerst schwierig ist, aus dieser Falle wieder herauszukommen.“


Um ihre Verzweiflung auszudrücken, haben die Einwohner von Dorli, im Distrikt von Wardha, im Maharashtra Staat diesen Wimpel am Eingang ihres Dorfes angeschlagen: "Dorf mit seinen Häusern, seinem Vieh und seinen Feldern zu verkaufen". Photo AP


Quelle:  http://www.counterpunch.org/sainath11172007.html

Originalartikel veröffentlicht am 17/18. November 2007


Über den Autor

Hergen Matussik ist ein Mitglied von Tlaxcala, das Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer, der Prüfer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:
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TAIFUNZONE: 14/12/2007

 
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