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23/11/2014
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Die Lobby und die israelische Invasion des Libanon

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AUTOR:  James Petras, 29.August 2006

Übersetzt von  Übersetzt von Hergen Matussik, überprüft von Andrew Winkler


Alle nationalen, bundesstaatlichen und lokalen jüdischen Organisationen haben eine 300 Millionen Dollar Spenden- und Propagandakampagne zur Unterstützung der 21 während der israelischen Invasion getöteten israelischen Zivilisten und der 116 getöteten Soldaten gestartet (ausgeschlossen von der Solidaritätsaktion blieben die18 israelischen Araber, die nicht in die nur für Juden geöffneten Schutzbunker hineingelassen wurden.) Als Anhängsel des israelischen Außenministeriums  äußerte nicht eine einzige der 52 Organisationen, die die Präsidenten der großen jüdischen Organisationen in den USA stellen, Kritik an der massiven Zerstörung von zivilen Wohnungen, Krankenhäusern, Büros, Supermärkten, Flüchtlingskonvois, Kirchen und Moscheen, sowie dem willkürlichen Töten von Zivilisten, UN-Friedenstruppen und Hilfskräften durch den Einsatz von Präzisionsbomben. Im Gegenteil, die gesamte jüdische Lobby wiederholte bis ins Detail die israelischen Lügen, daß die libanesischen Toten durch die Taktik des Gebrauchs von menschlichen Schutzschilden durch den libanesischen Widerstand verursacht wurden, ungeachtet der völligen Zerstörung der dichtbesiedelten Vorstädte von Beirut, komplett außerhalb der Reichweite von irgendwelchen Raketen der Hisbollah.

Das Ausmaß, in dem die jüdische Lobby den massiven militärischen Überfall Israels deckte kann bis ins Detail ermessen werden.
Die Israelische Armee (israelische Defensivkräfte - IDF) feuerte 27 Tage lang täglich 5000 Raketen, fünf Tonnen bunkersprengende Bomben und Clusterbomben sowie tödliche Phosphorbomben in den Libanon - insgesamt über 135.000 Raketen, Bomben und Artilleriegeschosse. Während der letzten sieben Tage des Krieges  feuerte Israel täglich 6000 Bomben und Geschosse ab - über 42.000 von insgesamt 177,000 Geschossen auf ein dichtbesiedeltes Gebiet von der Größe des kleinsten Staates in den USA. Im Gegensatz dazu feuerte der nationale libanesische Widerstand 4000 Raketen während der gesamten 43 tägigen Dauer der Auseinandersetzung ab, ein Durchschnitt von 118 pro Tag, Das Verhältnis war 44:1 - ohne die Größenunterschiede, die langfristige Zerstörungskraft der Tausende nicht explodierter Clusterbomben (annähernd 50 Personen wurden seit dem Ende der Feindseligkeiten getötet oder verstümmelt) und Israels Taktik der verbrannten Erde zu berücksichtigen.

Die jüdischen Lobbyisten beziffern die Zahl der israelischen zivilen Toten mit 41, ohne dabei zu erwähnen, daß nur 23 Juden waren. Die übrigen 18 gehörten Israels arabisch-muslimischen und christlichen Minderheiten an, die ungefähr 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen.
Die unverhältnismäßige Zahl der getöteten israelischen Araber war ein Ergebnis der Politik der israelischen Regierung, Bombenschutzräume und Sirenenwarnsysteme für Juden vorzusehen und die Sicherheitsbedürfnisse der arabischen Bürger zu ignorieren. Das Verhältnis von zivilen Toten zu gefallenen Soldaten war 41:116, oder 26 Prozent aller  israelischen Toten.  (wenn wir aber nur die jüdischen Israelis und Angehörige der israelischen Armee in Betracht ziehen, ist das Verhältnis 23:116, d.h. 16 Prozent der jüdischen Toten waren Zivilisten). Offensichtlich hatte das Feuer des libanesischen Widerstandes hauptsächlich die Invasionstruppen der Israelis zum Ziel. Im Gegensatz dazu waren von den bis jetzt bekannten 1.181 Toten 1088 Zivilisten und nur 93 Kämpfer. Mit anderen Worten waren 92 Prozent der libanesischen Toten Zivilisten - mehr als die dreifache Quote der vom libanesischen Widerstand getöteten Zivilisten, und beinahe die sechsfache Quote der getöteten jüdischen Zivilisten (der einzigen, die für die Propagandamaschine der Lobby zählen). Um es noch einfacher auszudrücken: Für jeden jüdischen Toten wurden 47 libanesische Zivilisten abgeschlachtet.

Die  moralische und militärische Überlegenheit Israels, wie sie von der jüdischen Lobby behauptet wird - paradoxerweise mit Warnungen kombiniert, daß Israels Überleben auf dem Spiel steht - liegt in Scherben, Folge des gescheiterten Versuchs, Hisbollah zu vernichten.

Der Ruf der Unbesiegbarkeit der israelischen Streitkräfte, wie sie von isrealischen Militärs behauptet und von der Lobby beständig nachgeplappert wird, ist im wesentlichen auf die „Kämpfe“ gegen steinewerfende palästinensische Schulkinder gegründet. Heute ist klar, daß  diese Armee recht verwundbar ist, wenn sie einer erprobten, gut bewaffneten libanesischen Guerillatruppe gegenübersteht. Einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge, tötete Israel in der Zeit vom 26. Juni bis zum 26. August 202 Palästinenser, von denen 44 kleine Kinder waren. Dabei verlor Israel einen Soldaten. Im Libanon dagegen verlor Israel in 34 Tagen (ungefähr der halbe Zeitraum) 116 Soldaten im Vergleich zu 93 getöteten libanesischen Kämpfern. Anders ausgedrückt starben 157 Mal mehr Soldaten in einem Monat als Ergebnis der Invasion des Libanon, als in zwei Monaten in Palästina. (Büro der Vereinten Nationen für die Koordination von humanitären Angelegenheiten, 26. August 2006). Die Propagandakampagne der jüdischen Lobby im US Kongreß, in den Massenmedien und sogar in unseren kleinen Gemeinden, um Israels „Sommerregen“ (Bomben regnen auf Zivilisten) gegen die Palästinenser zu verteidigen, ist durch den Report der Vereinten Nationen als mörderische Politik der verbrannten Erde entlarvt und in der Ausgabe vom 27. August 2006 der täglich erscheinenden Haaretz zusammengefaßt: Die {Kampagne} … fordert weiterhin einen hohen Preis von den 1,4 Millionen Palästinensern … tausende Palästinenser waren in der Folge der andauernden Einfälle  der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen und des heftigen Beschusses gezwungen, aus ihre Wohnungen und Häusern zu fliehen … die israelische Luftwaffe hat 247 Luftangriffe in Gaza geflogen … mehr als eine Million Menschen sind ohne reguläre Versorgung mit Wasser und Strom.“ Die Lobby, als gewiefte Totalitaristen, verkehrt die Rollen, indem sie die palästinensischen Opfer (alle 202) Terroristen nennt, und die Henker (die israelische Armee) Opfer (der eine getötete Soldat wurde höchstwahrscheinlich durch „freundliches“ Feuer getötet.

George Orwell hätte einen ätzenden Essay über die von der Lobby verfaßten Version von Farm der Tiere geschrieben, in der ein israelischer Toter mehr als 202 Palästinenser wert ist.

Wenn man Daily Alert (die tägliche Warnung) durchsieht, das Propagandablatt, das vom Jerusalemer Zentrum für öffentliche Angelegenheiten (einem halboffiziellen Ableger des israelischen Regimes) für die Konferenz der großen jüdischen Organisationen (CPMMAJO) verfaßt wird, findet sich keine Erwähnung der Tatsache, daß der jüdische Staat beinahe zehn libanesische Zivilisten für jeden libanesischen Kämpfer getötet hat, während der Widerstand der Hisbollah vier Mal soviele israelische Soldaten wie israelische Zivilisten (Juden und Nichtjuden) tötete. Nicht ein einziger Leitartikel oder Kommentar, der in Daily Alert abgedruckt wurde, sei es vom Wall Street Journal, der Washington Post, von The National Telegraph, der New York Sun, USA Today, Boston Globe, New York Times, Haaretz, The Jerusalem Post oder The Times (UK), erwähnt die Tatsache, daß Israels vielgepriesene „Präzisions“-Bombardierung erfolgreich darin war, Zivilisten zu treffen, während die wesentlich einfacheren Waffen der libanesischen Verteidiger in der Hauptsache die Inbvasoren von der israelischen Armee  traf.

Diese Auslassungen der jüdischen Lobby und ihrer Mitglieder und Unterstützer sowohl in der respektablen Anglo-Amerikanisch-Israelischen Presse als auch in ihren Boulevard-Gegenstücken und in den elektronischen Medien waren unbedingt notwendig, um den Mythos aufrechtzuerhalten, daß Israel einen „defensiven“, „existentiellen“ (sic) Krieg ums „Überleben“ gegen islamische „Terroristen“ führt, verkörpert von Hisbollah und dem Nationalen Libanesischen Widerstand.

Waren die Zerstörung von 15.000 Wohnungen bis hinauf nach Beirut und dahinter Verteidigungsmaßnahmen, wie die CPMAJO behauptet? Glauben diese sehr schlauen, sehr reichen, gut ausgebildeten, in Princeton, Yale, Harvard, Hopkins und Chicago erzogenen Verteidiger der israelischen Invasion wirklich, daß die Bombardierung von Krankenhäusern, Supermärkten, Wasseraufbereitungsanlagen, Kirchen und Moscheen im Südlibanon, von Ölraffinerien und Herstellungsanlagen für Milch, Lebensmittel und Medikamente in Beirut, von öffentlichem Nahverkehr, Autobahnen und Brücken in Nordlibanon „existentielle“ Bedeutung für das Überleben des „jüdischen Staates“ haben? Können sie das simple, soeben präsentierte Rechenexempel nicht begreifen? Ein Rechenexempel über Völkermord? Glauben die Investment-Bankiers, die Professoren, Zahnärzte und die Armeen von Rabbis, daß Israel das unschuldige Opfer von Aggression ist, die das Gemetzel von 90 Prozent Zivilisten unter den getöteten Libanesen rechtfertigt? Diese gutausgebildeten Berufstätigen müssen wissen, daß es zwischen Januar 1996 und August 2006 wöchentlich zu Zwischenfällen entlang der israelisch-libanesischen Grenze kam. Dazu zählten israelische Überfälle und das Töten und Entführen libanesischer Zivilisten ebenso  wie Raketen, die von beiden Seiten abgefeuert wurden. Wußten die Hollywood-Moguls, die die israelische Kriegsmaschine so großzügig unterstützen, nicht, daß Eliott Abrams, Präsident Bushs Chef-Ratgeber für den Nahen Osten (ein standhafter Verteidiger jüdischer Reinheit intimer Mitarbeiter des israelischen Oberkommandos) einen Plan Israels, Hisbollah zu vernichten, vollständig unterstützte - wenigstens einen Monat, bevores zu den Grenzzwischenfällen kam? (siehe Seymor Hirsch, http://www.dissidentvoice.org/Aug06/Petras29.htm, „Watching Lebanon“, The New Yorker, 21.August 2006)

Natürlich wissen die wohlausgebildeten Eliten alles über die Gier Israels nach Macht und Vorherrschaft - ganz anders als die guten Deutschen in den vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts, die behaupteten, daß sie die rauchenden Schlote und die trostlosen Züge nicht sahen - so wie die heutigen Bilder zerstörter Wohnungen undf getöteter Kinder sichtbar sind, leicht zugänglich und von  weithin veröffentlichten Berichten aller möglichen Menschenrechtsorganisationen über Israels Verbrechen gegen die Menschlichkeit begleitet. Sie kannten und unterstützten Israels Verbrechen vor und nach dem Waffenstillstand - und voller Stolz entschieden sie sich dafür, den Krieg zu unterstützen, die dazugehörige Politik und den Staat, der sie vertritt, als wahre Komplizen auch nachdem die Tatsachen geschaffen waren.

Gleichwohl erzählt uns die jüdische Lobby, daß die Entführung zweier Soldaten an der israelisch-libanesischen Grenze durch Hisbollah der Auslöser für eine komplette Invasion war. Zahlreiche Quellen aus aller Welt bestreiten sogar die israelische Version eines grenzüberschreitenden Überfalls von Hisbollah. Wie die Zeitschrift für Big Business Forbes (Ausgabe 12.Juli 2006), der französische Nachrichtendienst AFP (am 12.7.2006),  die respektable Asia Times (15.7.2006) und die libanesische Polizei berichten, wurden die israelischen Soldaten innerhalb des Libanon in dem Gebiet von Ai‘tu Al-Chareeb gefangengenommen, einem libanesischen Dorf, einige Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.

Während die israelische Lobby Gelder ausschließlich für israelisch-jüdische Soldaten und Zivilisten sammelt, engagiert sich Hisbollah in einem nicht-sektiererischen Wiederaufbauprogramm, die alle libanesischen Gemeinden und Haushalte einschließt, ungeachtet  religiöser oder ethnischer Präferenzen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, daß der libanesische Widerstand eine nationale Bewegung war. Anders als in der Propaganda der Lobby behauptet, bestand der libanesische Widerstand nicht ausschließlich aus Schiiten oder auch nur aus Muslims. Israels Invasion brachte es fertig, die verschiedenen Fraktionen des Libanon in der Verteidigung ihrer Heimat zu einen. Von den 93 getöteten libanesischen Kämpfern kamen 20 Prozent aus von anderen Organisationen als Hisbollah, ein Punkt der von den Ideologen der Lobby ignoriert wird, die Israels Politik verfolgen, die USA zu Angriffen auf Iran, Syrien und anderen Ländern des Nahen Ostens zu drängen, die Israels Hegemoniebestrebungen bekanntermaßen feindlich gegenüberstehen.

Die Konsequenzen des israelischen Krieges

Sowohl in Israel als auch in den pro-israelischen jüdischen Netzwerken hatte das Scheitern der israelischen Armee, den libanesischen Widerstand und insbesondere Hisbollah zu vernichten, starke Auswirkungen. In Israel ist die Hauptkritik von Soldaten wie von Zivilisten am Olmertz-Peretz-Regime und an General Halutz, daß die Regierung zu schwach war: das Bombardement war unzureichend, es  fehlte an ausreichenden Bodentruppen und man nahm zu viel Rücksicht auf libanesische Zivilisten. Der Waffenstillstand sei verfrüht gewesen, klagte man, und das besetzte Gebiet zu eng begrenzt. Likud und andere Parteien in der Knesseth forderten Bombardements auf Syrien und den Iran.

Indem viele progressive Stimmen in den USA und in Israel den „Aufruhr“,  „abweichenden Meinungen“ und  harsche Polemik nach dem Ende des Krieges als typisch für Israels Demokratie bezeichneten, verkannten sie die wild-militaristische Substanz und das ultrarechte Gedankengut in der öffentlichen Meinung des Landes. Die Polemik darüber, „wer den Krieg verloren hat“, hat im wesentlichen mit Vorbereitungen für einen neuen, noch heftigeren Angriff auf den Libanon und gegen andere Widersacher zu tun.

Diese militaristische Raserei manifestiert sich in den täglichen brutalen Überfällen auf die Palästinenser in Gaza und der West-Bank, wo israelische Kampfflugzeuge Wohnhäuser bombardieren und Bodentruppen dutzende Zivilisten ermorden und verwunden – „existentieller“ Mord an Steine werfenden Schulkinder. Das Wüten Israels hat auch religiöse jüdische Prominente erfaßt. Der Rabbinische Rat Amerikas rief das israelische Militär auf, seine Einsatzregeln im Krieg angesichts von Hisbollahs gewissenlosen Mißbrauch von Zivilisten, Krankenhäusern, Krankenwagen, Moscheen und ähnlichem als menschliche Schutzschilde zu überprüfen. (Jerusalem Post, vom 21.8. 2006). Der Rabbinische Rat und die Frauenorganisation Eminah repräsentieren über eine Million amerikanischer Juden. Ihr Aufruf zivile Verluste zu maximieren, steht in der besten Tradition von Nazi-Geistlichen, die für die Politik der verbrannten Erde der Wehrmacht während  des zweiten Weltkriegs hetzten. Ihre israelischen Gegenstücke, die Rabbis Eliyahu und Drori, wiederholten die „sensible Kritik“ in farbigeren und wenig zurückhaltenden Worten: „Unser korruptes Militär, das behauptet, unsere Soldaten müßten ihr Leben riskieren, um feindliche Zivilisten zu schützen, ist der Grund, daß wir den Krieg verloren haben,“so der sanfte Rabbi Eliyahu, der alle nicht-jüdischen Zivilisten, die sich der israelische Politik entgenstellen als Feinde betrachtet, die würdig sind, eingeäschert zu werden. Unübertrefflich klagte der gute Rabbi Drori den Rest der Menschheit des Westens des „Antisemitismus“ an, weil er sich über Israels brutale Zerstörung entsetzte: „Antisemiten verlangen, daß wir christliche Moralvorstellungen anwenden, während unsere Feinde wie Barbaren handeln.“ (Jerusalem Post, 21.8.2006). Augenscheinlich reicht dem wie einem wilden Stier rasenden Rabbi das Töten und Verstümmeln von mehr als tausend libanesischen Zivilisten, überwiegend Frauen und Kinder nicht.

Damit man nicht glaubt, daß diese amerikanischen und israelischen Rabbis nicht einfach nur schießgeil sind, oder isolierte Psychopathen, verkündete ein gewisser Rabbi Dov Lior im Namen des Rates der  Rabbis von Yesha (dem hunderte von Israelis anhängen) (Yesha = Judäa und Samaria =Westbank, a.d.Ü.) daß, „wenn unsere Feinde ein Baby in der einen Hand halten und mit der anderen auf uns schießen,  oder wenn Raketen absichtlich auf Zivilbevölkerung in Israel gefeuert werden, dann haben wir die Verpflichtung, gemäß jüdischer Moral zu handeln, die uns vorschreibt,  daß, ‚wenn einer aufsteht, Dich zu töten, dann sollst Du selbst aufstehen und ihn zuerst töten. (Jerusalem Post, 25.8.2006). Die heiligen Männer im heiligen Land besorgen den nachträglichen religiösen Segen für die über 300 getöteten libanesischen Kinder, und sie drängen auf weiteres Töten von möglichst noch mehr Kindern. All dies sei, so wird uns gesagt, im Sinne „jüdischer Moral“. Es gibt sicher viele amerikanische Juden, insbesondere liberale und sogar konservative, die gegen die rabbinischen Absegnungen des Abschlachtens von Kindern sind - aber von ihrem höflichen Schweigen sind wir schon ganz taub. Die jüdische Lobby ignoriert  das Spiel mit der jüdischen Moral, das ihr ins Konzept paßt, wenn sie die „moderate“ weltliche Agumentation vertritt, nach der israelische zivile Tote das Resultat von libanesischen Kindern und Großmüttern sind, die Hisbollah als Schutzschilde verwendet, um Verbrechen zu begehen. Auf diese Weise haben wir eine heftige Debatte zwischen amerikanischen und israelischen Rabbis, sowie weltlichen und religiösen Vertretern darüber, ob das Töten von libanesischen Zivilisten und Kindern nun aus taktischen militärischen oder religiös ethischen Erwägungen heraus geschieht.

Der Geschäftsführer des Amerikanischen Jüdischen Komittees, David A. Harris fügt der Lüge noch das kleine garstige Stückchen Propaganda der „linken Zionisten“ in den USA hinzu, die die Rolle der jüdischen Lobby bei der Sicherung der rückhaltlosen Unterstützung der Zerstörung des Libanon durch Israel durch das Weiße Haus und den Kongreß herunterspielt. Indem er sich auf die Unterwürfigkeit der USA gegenüber Israel bezog, stellte Harris fest: Keine andere Nation ist derart geeignet, sich auf eine solch intime Beziehung zu Israel in allen Angelegenheiten zwischenden beiden Staaten festzulegen - von Waffengeschäften, finanzieller Unterstützung und dem Teilen nachrichtendienstlicher Erkennntnisse bis hin zur Schaffung einer Freihandelzone, wissenschaftlicher Zusammenarbeit  und diplomatischer Unterstützung. Keine andere Nation hat die Fähigkeit, allein schon aufgrund ihrer Größe und Statur, Israel in seinen Bemühungen um einen sicheren und dauerhaften Frieden zu unterstützen (sic) … Im jüngsten Konflikt mit Hisbollah haben die USA wieder einmal ihren Willen demonstriert, Israel zur Seite zu stehen und dem Druck vieler US-Alliierter zu widerstehen, die ein früheres Ende der Kämpfe gewünscht hätten, auch wenn das bedeutet hätte, Hisbollah im Großen und Ganzen intakt und in ihren Stellungen bestehen zu lassen … Was auch immmer hierbei der Hauptfaktor ist, es kann kein Zweifel daran bestehen,  daß die amerikanischen Juden ein wesentliches Element in dieserGleichung (Amerika an Israel zu binden) sind. Dies  ist ein weiterer Grund, warum Amerikas Juden Tag und Nacht daran arbeiten müssen, sicherzustellen, daß diese beide Seiten bereichernde (sic) Verbindung weiter ausgebaut wird (Jerusalem Post,  25.8.2006)

Auf Deutsch heißt das, daß die jüdischen Netzwerke und Lobbies in der Lage waren, sich die Unterstützung von Israels Invasion des Libanon durch den Kongreß zu 98 Prozent zu sichern, obwohl 54 Prozent der Demokraten und 39 Prozent der Republikaner eine Politik der Neutralität im Gegensatz zu einer Politik auf der Linie Israels bevorzugen. (Umfrage von Times-Bloomberg in der Zeit vom 25.7 - 15.8.2006, veröffentlicht in Jewish Telegraph Agency). Wie Harris so stolz verkündet überzeugte, drängte und drohte die Lobby dem Weißen Haus, die Terror-Bombardierungen Israels zu verlängern. Die jüdische Lobby arbeitet in der Tat  „Tag und Nacht“ daran, sicherzustellen, daß Israel Palästina ethnisch säubern kann, Fünf-Tonnen-Bomben auf libanesische Wohnhäuser werfen, Dörfer mit Bulldozern niedermachen und die USA  sogar ihren engsten Verbündeten entfremden kann. Dies alles auf Kosten des US Steuerzahlers, unserer demokratischen Ideale und unserer Souveränität. Und dann hat das Amerikanische Jüdische Komittee auch noch die Chuzpe (Frechheit) zu sagen, dies sei eine beide Seiten bereichernde Vergbindung. Nun, dies ist ein schönes Stück politischer Unaufrichtigkeit!

 

James Petras, früherer Professor für Soziologie an der Bingham University in New York, ist seit 50 Jahren im Klassenkampf aktiv, Berater von Menschen ohne Land und Arbeit in Brasilien und Argentinien. Er ist Mitautor   von Globalization Unmasked (Zed Books). Sein jüngstes Buch heißt The Power of Israel  in the United States (Clarity Press, 2006).
 
Übersetzt vom Englischen ins Deutsche von Hergen Matussik, überprüft von Andrew Winkler, Mitglieder von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung unterliegt dem Copyleft: sie kann frei verwendet werden unter der Bedingung, dass der Text nicht verändert wird und dass sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden.
 
Titelbild :"Willkommen in Libanon. Vorsicht, israelische Krigesverbrechen", von Carlos Latuff, Brasilien, 25. Juli 2006. Quelle : irancartoon
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UMMA: 24/09/2006

 
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