Nadia ist eine Palästinenserin mit einem chilenischen Pass. Sie ist Menschenrechtsaktivistin und Übersetzerin. Ihre einzige „Sünde“ ist, dass sie in das Land reisen möchte, in dem ihre Familie geboren ist, das Land, das ein Teil von ihr ist. Für diese Sünde, für die rassistischen Vorurteile gegenüber Palästinensern, für die Angst der Israelis davor, dass das Land, in dem sie leben, ein Land ist, nach dem sich andere sehnen und an dem sie seit zahlreichen Generationen hängen, muss sie den Preis zahlen. Der Tag der Gerechtigkeit wird kommen Nadia. Es mag einige Zeit dauern, doch der Tag wird kommen.
Liebe Freunde,
Einige von Euch haben nicht gewusst, dass ich vorhatte, wieder einmal zu versuchen, in Palästina einzureisen, doch ich habe es getan. Ich erhielt einen Brief des israelischen Aussenministeriums, in dem stand, dass mir nicht länger die Einreise nach Israel verweigert würde. Ich war so glücklich. Ich packte meine Tasche, ich verschloss mein Haus in Amman und bestieg gestern Morgen ein Flugzeug in Richtung Tel Aviv. Nun schreibe ich Euch aus Amman, ich wurde wieder deportiert. Im Folgenden beschreibe ich alles, was geschehen ist.
Salam,
Nadia
Zuallererst möchte ich Euch allen für Eure netten Worte und Eure anhaltende und endlose Unterstützung danken.
Was mir gestern widerfahren ist, hätte ich davor nicht für möglich gehalten. Nicht weil ich nicht glaubte, dass mir die Einreise wieder verwehrt werden könnte, das war immer im Bereich des Möglichen und ich wusste auch von der „Befragung“, auf die ich mich einstellen musste, doch nicht auf diese Art und Weise.
Ich landete um 7 Uhr morgens in Tel Aviv, ich händigte meinen Pass der Passkontrolle aus und weniger als 2 Minuten später kamen 3 Männer kamen auf mich zu, die mir sagten, sie hätten auf meine Ankunft gewartet. Sie brachten mich mit meinen ganzen Sachen in einen grossen Raum. Mehr als 20 Personen durchsuchten jedes einzelne meiner Besitztümer. Zuallererst nahmen sie mein Mobiltelefon und schrieben vor meinen Augen jede einzelne Telefonnummer und jeden gespeicherten Namen auf, sie überprüften meine Kurznachrichten, meine zuletzt getätigten und erhaltenen Anrufe, die geschossenen Fotos, einfach alles. Danach untersuchten sie mich, meinen Körper, meine Kleider, meine Haare, meine Augen, sogar meine Fingernägel.
Ein Mann wurde mir als Samy (ich kann mich nicht an den Nachnamen erinnern) vorgestellt. „Ich bin Samy vom Verteidigungsministerium, ich habe schon seit ein paar Tagen auf Ihre Ankunft gewartet, ich werden heute mit Ihnen arbeitet, wir werden alles aufdecken, es wird hart sein, denn ich bin kein netter Mensch, ich bin stark, darum haben sie mich für Sie ausgewählt, Sie sind eine besondere Person Nadia und Sie werden die beste Sicherheitsstufe bekommen, die wir haben, wenn Sie mit uns zusammenarbeiten werden wir Ihnen helfen“.
Samy brachte mich in einen Raum, der weit abgelegen war vom Hauptzentrum des Flughafens. Das Büro trug das Logo des Verteidigungsministeriums, eine Frau war ständig präsent (ihm zufolge geschah das, damit ich mich nicht schlecht fühlte. Er sagte mir: „Ich kenne arabische Mädchen, sie wollen nicht mit einem Mann alleine sein, wir respektieren Sie, keine Sorge“). Zuallererst machte er einige Fotos von mir und öffnete ein Dokument auf seinem Computer. Er befragte mich über meine Familie, meine Telefonnummern, meine Berufe, die Anzahl meiner Kinder, Adressen, alles. Er machte Kopien von meiner Kreditkarte, da er, wie er sagte, die letzten Aktivitäten überprüfen müsse, er machte Kopien meines Ausweises, meines Führerscheins, der Fotos meiner Familie, die ich bei mir trug, er notierte wer wer ist, etc.
Danach begann er, „Ich bin nicht hier um festzustellen, was Sie in Nablus gemacht haben, ob Sie gearbeitet haben oder nicht, ob Sie länger als erlaubt dort waren, ob Sie in illegale Aktivitäten verwickelt waren, etc. Daran arbeiten andere. Ich soll Sie überprüfen hinsichtlich TERRORISTISCHER AKTIVITÄTEN, IN DIE SIE VERWICKELT SEIN KÖNNTEN. Deshalb müssen wir die Leute, die mit Ihnen in Verbindung stehen, überprüfen, denn WIR WISSEN, dass Sie 5 Menschen kennen, Terroristen, die schlimmsten Menschen sind enge Freunde von Ihnen. Wenn Sie uns ihre Namen nennen (obwohl wir sie natürlich kennen), werden Sie einreisen können, wenn Sie mit uns zusammen arbeiten, werden wir Ihnen helfen Nadia.“ Und die Show konnte beginnen.
Er begann mit Menschen aus meinem Mobiltelefon, einer nach dem anderen, alle 163 Nummern, die gespeichert waren. „Wer ist er/sie, wie haben Sie diese Person getroffen, haben Sie heute noch Kontakt zu ihm/ihr?“, etc. Jede einzelne Person in meinem Handy (die palästinensischen und jordanischen Nummern) wurden auf seinem Computer überprüft und sofort erschien ein Foto dieser Person auf dem Bildschirm. Ich sah Sams Bild, Anitas Bild, Yussras Bild, Sumaidas Bild, etc. Mit ihnen gab es kein Problem. Dann befragte er mich über Menschen im Lager von Balata und Askar, Menschen, von denen er vermutete, dass ich sie kannte und von denen er wollte, dass ich ihre Namen nannte. Er sagte mir, er hätte mich seit ein paar Monaten überprüft. „Viele Personen, die Sie in Nablus kennen, wurden befragt und fast alle stimmen in 5 Namen überein, sie sagen, dass Sie eine sehr enge Freunden von ihnen sind. Viele Menschen in Nablus kennen Sie, Nadia, und wir haben alle von ihnen kontaktiert. Nun müssen Sie endlich sprechen.“
Ich wusste nicht, nach wem sie suchten, wie Ihr Euch vorstellen könnt. Er machte mit meiner Telefonliste weiter und er fand zwei von den 5 Namen, nach denen er suchte. 3 Stunden der Befragung betrafen einen meiner Freunde, einen meiner engen Freunde. Er zeigte mir sein Bild und das seines Bruders. In meinem Handy hatte ich eine Kurznachricht von ihm gespeichert, in der er mir viel Glück für meine Reise wünschte und ich hatte auch ein Foto mit seinem Bruder gespeichert, da ich ihn zwei Tage zuvor in einem Lager hier in Jordanien besucht hatte. Ich erklärte ihm, dass wir Freunde seien, ich sagte ihm, wie und wann wir uns begegnet seien und welche Art von Beziehung wir hätten. Der Typ rief dauernd irgendjemand per Telefon an und fragte nach irgendwelchen Dingen und sofort erschienen neue Fotos von Menschen auf seinem Computerbildschirm und er befragte mich über diese Menschen, von denen ich die meisten noch nie in meinem Leben gesehen hatte, doch manche von ihnen kannte ich und ihre Nummern waren sogar in meinem Telefon gespeichert. Er sagte zu mir, diese Menschen seien die schlimmsten Menschen hier und hätten Verbindung zu terroristischen Aktivitäten und fragte mich, wie es ein könnte, dass ich das nicht wüsste, da wir doch gute Freunde seien.
Ich sagte ihm, dass er mich nicht dafür verantwortlich machen könnte, was jemand anders getan oder nicht getan hätte, dass ich nicht wüsste, wovon er spricht. Ich erklärte ihm wieder, wie ich diese Personen kennen gelernt hätte und alles, doch er sagte weiter, ich hätte ihm nicht die Wahrheit gesagt, da er die Wahrheit bereits kenne und dass ich niemals in Israel einreisen würde, wenn ich nicht mit ihm zusammen arbeiten würde und ihm Einzelheiten liefern würde.
Nachdem er mein Mobiltelefon noch mal überprüft hatte und mich gefragt hatte, wie es sein könnte, dass von den 163 Nummern nur 13 aus Jordanien seien und der Rest alles Palästinenser. „Wie kann es sein, Nadia, dass eine Frau wie Sie, intelligent, gutaussehend, attraktiv, nicht mehr Menschen in Jordanien kennt? Wie kann es sein, Nadia, dass Sie jeden Tag von Ihrer Arbeit in Ihr Haus in Amman zurückkehren und ein Jahr lang nichts anderes tun? Wir wissen das. Was planen Sie, warum versuchen Sie so verzweifelt nach Israel einzureisen, warum haben Sie eine so enge Beziehungen zu diesen Terroristen? Haben die Sie um irgendetwas gebeten? Um Geld? Haben die Sie gefragt, ob Sie verheiratet sind? Was wollen Sie mit ihnen unternehmen, wenn Sie erst einmal eingereist sind??? Wir kennen die Wahrheit, doch wir wollen sie von Ihnen hören, wenn Sie nicht mit uns zusammen arbeiten, dann können wir Ihnen nicht helfen.“
Nach ein paar Minuten betrat ein anderer Mann, Amir, den Raum und er sah mich an und sagte „Hören Sie auf zu lügen, Sie verbergen etwas und wir wissen es. Sie haben schlechte Freunde und Ihre Beziehung zu ihnen bringt sie in Verbindung mit deren Aktivitäten. Ich vertraue Ihnen nicht und Sie werden wegen all diesen Dingen nicht einreisen.“
Nachdem er gegangen war, war ich wieder mit Samy allein und ich begann zu weinen, zu weinen wie ein Baby und ich sagte ihm, ich wolle mit dieser Befragung aufhören – chlass (chlass! = genug! auf Arabisch – A.d.Ü.)! Schicken Sie mich nach Jordanien zurück, denn ich weiss nicht, wonach Sie suchen und ich habe keinerlei Verbindung zu all dem, was sie denken. Samy sass neben mir und sagte freundlich zu mir, „Sie sind ein netter Mensch, eine starke Frau, das kann ich erkennen, gebildet. Machen Sie keinen Fehler, dies ist Ihre Chance die Wahrheit zu sagen. Warum sind Sie so nervös? Warum ist dies so wichtig für Sie? Ich verstehe es nicht und wenn ich es nicht verstehe, dann kann ich nur das über Sie denken, was ich bereits über Sie denke...ICH WERDE SIE NICHT EINREISEN LASSEN, WENN ICH NICHT ALLES WEISS, DENN ICH WERDE VERANTWORLICH SEIN, WENN SIE SICH IN TEL AVIV IN DIE LUFT SPRENGEN.“
Die Befragung ging weiter, er machte Kopien von allen Bildern, die ich hatte und schrieb neben jeder Person ihren Namen auf und sah in seinem Computer nach. Er fand eine weitere Person unter meinen Bildern, die ihm zufolge ein Terrorist ist und er sagte, „Nadia, vielleicht sind Sie selbst sauber, doch wenn man zu oft mit schmutzigen Geschäften in Berührung kommt, dann macht man sich mit der Zeit selbst schmutzig und demnach zu urteilen sind Sie bereits starr vor Dreck.“
Um es kurz zu machen sagte er, „Es sieht nicht gut aus für Sie, Ihre Lage hier ist nicht gut, Sie haben starken Verbindungen mit schlechten Aktivitäten hier und weil diese Welt wegen der MOSLEMS nicht sicher ist (Nadia, erinnern Sie sich daran, wie die Welt nach dem 11. September wegen der Moslems ist), sind Sie ein grosses Risiko für die Sicherheit der Israelis und aller Besucher dieses Landes. Israel ist eine Demokratie, eines der besten Länder der Welt, nicht wie die arabischen und wir arbeiten schwer, um terroristischen Aktivitäten hier vorzubeugen und Sie helfen uns nicht bei unserer Mission.“
Er verliess mich und sagte, „Mein Team wird nun darüber entscheiden, was mit Ihnen geschieht, doch ich denke nicht, dass Sie hier wieder einreisen dürfen, Sie sind ein Risiko für sich selbst und für andere, und Sie können machen was Sie wollen, zum Beispiel VOR GERICHT gehen. Wenn Sie das tun, dann werden ich gerne dort persönlich erscheinen und sicherstellen, DASS SIE HIER NIE WIEDER EINREISEN.“
Diese ganze Befragung dauert von 7:20 morgens bis 16:15.
Unten im Gebäude wartete der chilenische Konsul auf mich, ich durfte mit ihm sprechen und unter Sicherheitsgeleit nach draussen gehen und eine Zigarette rauchen. Ich sah Samy nicht wieder, er kam nicht zurück, um mir das Ergebnis der Besprechung mitzuteilen, doch bereits bevor meine Befragung beendet war, hatten Sicherheitsbeamte dem Konsul mitgeteilt, dass ich nicht nach Israel einreisen dürfe. Sie befahlen mir wieder in den Durchsuchungsraum zu gehen, sie überprüften nochmals meine Taschen und mich selbst und verbrachten mich dann in ein Flugzeug in Richtung Amman um 7 Uhr abends.
Ich schliesse meinen Bericht damit, dass ich Euch allen versichere, dass ich gestern mein Bestes gegeben habe. Ich glaube nicht, dass irgend jemand auf so etwas vorbereitet ist, ich jedenfalls war es nicht, denn ich bin es nicht gewohnt, dass man mich wie eine Terroristin behandelt. Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die mit mir in Verbindung stehen; nun haben die Israelis ihre Namen und Telefonnummern, sie können sie, dank meines Fehlers, überprüfen. Ich fühle mich so als wäre ich der schlimmste Kollaborateur der Welt und ich mache das Leben anderer schwerer als es sowieso schon ist.
Ich weiss nicht an welchem Punkt alles so vertrackt und schmutzig geworden ist. Während meiner 8 Monate in Palästina machte ich nur Übersetzungen, traf Menschen, trank Kaffee mit ihnen und erfuhr mehr über ihr Leben in Palästina, ohne irgendjemanden zu verurteilen. Ich werde es niemals bedauern, so wundervolle Freunde zu haben, besonders den Menschen, der für die Israelis einer der gefährlichsten in der West Bank ist, doch ich möchte sicher sein, dass weder er, noch der Rest von ihnen, wegen mir Probleme bekommt. Ich distanziere mich, ich möchte nicht mit der Ungerechtigkeit kollaborieren, die sie seit dem Tag ihrer Geburt ertragen müssen, nur weil sie als Palästinenser geboren wurden.
Salam Euch allen,
Nadia.
Heute, am Tag nach dieser schrecklichen und unmenschlichen Erfahrung hat Nadia sich wieder erholt und ihre innere Stärke wieder gefunden. Dies ist ihre Antwort auf einen Brief, den sie erhalten hat:
„...Ich fürchte mich nicht mehr. Ich weiss, dass sie gestern mit mir gespielt haben, sie wollen mich klein kriegen, doch sie werden es niemals schaffen. Ich bin nicht die Schwächere in diesem üblen Spiel, sie sind die Schwächeren.
Ich hatte mich einige Monate um die Unterstützung der chilenischen Regierung bemüht und ich habe sie bekommen. Die chilenisch Regierung hat eine starke Beschwerde bei der israelischen Regierung wegen meiner früheren Deportation eingereicht. Ich erhielt die Unterstützung von mehr als 50 Abgeordneten in Chile, die sich persönlich in der Unterstützung meiner Sache an meiner Seite engagiert haben. Ich verbrachte einen Monat in Chile, hatte mehrere Treffen, darunter auch mit dem Aussenminister, und nach all dem schickte mir das israelische Aussenministerium einen Brief, in dem stand, dass mir die Einreise nach Israel nicht länger verwehrt würde.
Jetzt kenne ich die Wahrheit. Sie haben diese ganze Show nur abgezogen, um mich einerseits zu erniedrigen und zu quälen und andererseits zu behaupten, ich hätte Verbindung zu Terroristen und dass mir deshalb in der Vergangenheit und auch in der Gegenwart die Einreise verwehrt wurde und wird, damit sich mich auf politischem und diplomatischem Niveau bekämpfen können. Sie wollen diesen Plan dazu nutzen, um den Schaden wieder gutzumachen, den ich ihrer Aussenpolitik zugefügt habe, zumindest in Bezug auf Chile. Sie schickten mir den Brief um mich glauben zu machen, dass meine Bemühungen von einem gewissen Erfolg gekrönt seien. Gleichzeitig bereiteten sie ein besonderes Team vor, das mir eine „Sonderbehandlung“ zu Teil werden lassen sollte. Es ist offensichtlich, dass die Mitglieder dieses Teams auf höchsten politischen Befehl handelten. Es ist ein Verbrechen. Um ihr Vorgehen zu rechtfertigen, erfanden sie Geschichten über Menschen. Ich weiss nicht einmal weshalb diese Menschen beschuldigt werden. Ob man sie kennt oder nicht ist sowieso unwichtig. Man kann diese Menschen wegen allem Möglichen beschuldigen, doch es ist nicht gesagt, dass sie schuldig sind. Welches Gericht beweist, dass diese Menschen schuldig sind? Ein israelisches Militärgericht? Mehr als 700.000 Palästinenser wurden von den Israelis verhaftet und eingesperrt. Wieviele von ihnen konnte man irgendein Vergehen nachweisen, auch wenn die Anklagepunkte auf israelischen Militärbefehlen beruhen, die schlimmer sind, als das südafrikanische Apartheidsystem? Sie sind es, die wir vor Gericht stellen müssen. Sie sind die Schuldigen! Lesen Sie mehr in englischer Sprache über Nadias frühere Erfahrung mit der „israelischen Sicherheit“ und Befragung: hier und hier.
Quelle: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=2573&lg=en Nadia Hasan ist en Mitglied vonTlaxcala. Um Kontakt mit ihr aufzunehmen, bitte an tlaxcala@tlaxcala.es schreiben Ihr Blog (auf Spanisch)
 Übersetzt aus dem Englischen von Eva-Luise Hirschmugl, einem Mitglied von Tlaxcala, dem Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung unterliegt dem Copyleft für jeden nicht-kommerziellen Gebrauch : sie kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor als auch die Quelle genannt werden. URL dieses Artikels: http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=2612&lg=de

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