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09/08/2020
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Lord Blairfour


AUTOR:  Raja CHEMAYEL

Übersetzt von  Ellen Rohlfs


Lord Balfour gab einst ein Land weg,
Das nie sein eigenes war.
Er gab Palästina weg, das noch nicht mal von ihm besetzt war.
Die Türken waren an jenem Tag dort, als er  dies Versprechen gab.

Lord Balfour gab das arabische Palästina
Einem französisch-jüdischen Millionär-Bankier, Baron de Rotzschild,
der wahrscheinlich der reichste Mann der Erde war.
Er schaute nach neuen ertragreichen kolonialen Investierungen aus.

König Leopold von Belgien bekam den Kongo für sich,
Cecil Rhodes erhielt Rhodesien
Und Baron de Rothschild Palästina …

Und die Zionisten erzählten uns die ganze Zeit,
dass Palästina „nie existierte“.
Wie konnte also Lord Balfour etwas weggeben
Das „nicht existierte“ ?
Abgesehen davon, dass es nie das seinige war.

Palästina existierte tatsächlich – und immer noch.

Die Zionisten erwähnten es in all ihren  Kolonialhandbüchern
Und kriminellen Theorie-Büchern.

Lord Balfour erwähnte es in seinem illegalen Versprechen
Und die UN-Versammlung war damit einverstanden
( wenn auch unter vielen Bedingungen).

So haben die Zionisten selbst ein unrechtmäßiges Versprechen erhalten
Von einem unrechtmäßigen Besitzer
Um ein Land zu übernehmen, das „nie existierte“.

Einmal dort - vertrieben sie aus dem „Land ohne Volk“
Eine Million palästinensischer Flüchtlinge.

So hat Palästina, das „nie existierte und nicht bewohnt war“
Eine Million Flüchtlinge geschaffen –
nachdem es auf einem Silbertablett  dargeboten worden war
von dem, dem es nicht gehörte, geschweige denn von ihm  besetzt war.

So viel zu Lord Balfour …

90 Jahre später
kommt ein Kollege von Lord Balfour,
unter  dem Namen Blair – wohl bald Lord Blair – oder Blairfour …
um das ganze Durcheinander zu ordnen,
das bis jetzt  für Juden keine sichere Zufluchtsstätte geschaffen hat
und für  Palästinenser keine Gerechtigkeit.

So ist dieser Blair in den Irak eingefallen, um Israel sicher zu machen.
Derselbe Blair will Teheran bombardieren,
nur um Tel Aviv sicherer zu machen
und dieser Blair soll nun Schiedsrichter in einem Kampfe spielen
zwischen dem Volk des  „nie existierenden Landes“
und dem Volk, das behauptet, sein Volk zu sein
obgleich es äthiopische und litauische Mütter
und wer weiß – wie viele Väter hat … 

Blair soll den Frieden  bringen
Auch wenn er keinen Krieg gewinnen konnte,
weder  auf ehrliche noch auf andere Weise.

Blair kommt, um das Untaten Balfours zu reparieren
Eine Unmögliche Mission
Oder der Unmögliche Missionar!!

Wenn man nicht will, dass der Wagen repariert wird
Dann muss man ihn nur immer in die falsche Werkstatt bringen.

Wenn man will, dass der Gegner verliert
Empfehle man ihm einen schlechten Anwalt.

Wenn man nie Frieden wünscht
Dann vertraue man ihn einem falschen Unterhändler an

Natürlich wird Mahmoud Abbas Blair willkommen heißen,
weil er nichts zu verlieren hat.

Und Ehud Olmert wird Blair auch willkommen heißen,
weil er nichts verlieren kann …

Lang lebe Lord Blairfour!
Er wird etwas versprechen, was er nicht hat
Und er wird nichts zu versprechen haben.

Ing. Moustafa Roosenbloom
vielleicht kein Historiker, aber der eine ganze Menge weiss !!


Quelle: Tagebuch eines frustrierten Arabers

Originalartikel veröffentlicht am 3. Juli 2007

Über den Autor

Übersetzt von Ellen Rohlfs für Tlaxcala, das Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl der Autor, der Übersetzer, der Prüfer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=3247&lg=de


KANAAN: 11/07/2007

 
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