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20/11/2017
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Haiti: Eine unwillkommene Neuauflage von Katrina


AUTOR:  Cynthia McKINNEY

Übersetzt von  Einar Schlereth


Präsident Obamas Antwort auf die Tragödie in Haïti ist eine  massive Entsendung von Militär und so gut wie nichts von dem, was die Haitianer am meisten brauchen: Nahrungsmittel; Nothelfer mit ihren Spezialausrüstungen; Ärzte, medizinische Einrichtungen und Ausrüstung; sowie Ingenieure, schwere Ausrüstung und Bulldozer. Traurigerweise schickt Präsident Obama die Präsidenten Bush und Clinton und tausende Marines und US-Soldaten.

Im Gegensatz dazu hat Kuba 400 Ärzte vor Ort und schickt noch mehr; Kubaner, Argentinier, Isländer, Nicaraguaner, Venezolaner und viele andere sind bereits vor Ort an der Arbeit – retten Leben und behandeln Verletzte. Senegal hat Land für Haitianer angeboten, die sich in Afrika niederlassen wollen.

Die Vereinigten Staaten  bestätigten am Tag nach dem Unglück, daß ein komplettes Marines-Expeditionscorps in Erwägung gezogen würde, ”um die Ordnung wiederherzustellen”, nachdem also  ”Unordnung”, durch das Erdbeben verursacht, Haïti getroffen hatte; aber weder 1751, 1770, 1842, 1860 und 1887 hatte Haïti ein Erdbeben gehabt.


Die USA senden 10 000 Soldaten nach Haïti, um "die Ordnung herzustellen" unter den Überlebenden des Erdbebens, die vor Durst, Hunger und an Mangel von Unterkunft und ärztlicher Versorgung sterben. Foto: AFP

Aber ich erinnere mich, wie fingierte Berichte über Chaos und Gewalt zum Einsatz von Militär, inklusive Blackwater, in New Orleans nach dem Hurrikan Katrina geführt haben. Ein Katrina-Überlebender stellte fest, daß die Leute Nahrungsmittel und Unterkunft  benötigten, die US-Regierung aber Männer mit Gewehren schickte. Zu meiner großen Beunruhigung scheint es, als ob wir wieder so weit sind.

Am zweiten Tag nach der Tragödie landete ein C-130 Flugzeug mit einem militärischen Einschätzungsteam in Haïti. Der Rest des Teams sollte bald nachkommen. Die Absicht mit diesem Team war zu beurteilen, welche militärischen Kräfte benötigt würden.

Von Anfang an sah die US-Hilfe für Haïti für mich eher nach einer Invasion statt nach einer humanitären Hilfsoperation aus.

Auch eine Luftlandetruppe für spezielle Operationen wurde erwartet, um den Luftverkehr zu kontrollieren. Jetzt gibt es Berichte, daß die USA keinen Beistand hineinlassen. Der Schatten des Hurrikan Katrina von neuem.

Auf Befehl von Präsident Obama ”flogen (Militärflugzeuge) über die Insel, um den Schaden aufzunehmen”. Der erste US-Beitrag zu dringend benötigter Hilfe in Haïti waren Erkundungs-Drohnen, deren Personal eher daran gewöhnt ist, versteckte Waffen und Boden-Luft-Raketen Stellungen zu finden als zerstörte Infrastruktur.

Der Umfang der US-Antwort wurde schnell klar: Flugzeugträger, Marine-Transportschiffe, vier C-140 Lufttransporte und Evakuierungen nach Guantanamo. Am Ende des zweiten Tages hatten die Vereinigten Staaten, laut Bericht der Washington Post, acht schwer verwundete Patienten nach Guantanamo evakuiert, zusätzlich Angehörige der US-Botschaft, ”die vom US-Botschafter und seiner Mannschaft als Priorität eingestuft worden waren”.


Symbolisch für die amerikanische Antwort auf das Erdbeben in Haïti, die mehr nach einer Invasion als einer Hilfe aussieht, ist das Landen von Truppen mit Hubschraubern, um Kontrolle über den Präsidentenpalast zu gewinnen. - Foto: AFP

Am dritten Tag erfuhren wir, daß weitere US-Schiffe, einschließlich Zerstörer, nach Haïti unterwegs waren. Die Washington Post berichtete interessanterweise, daß die ständig bereite Einsatzgruppe, die US-Maßnahmen auf Massen-Emigrationen von Kuba oder Haïti koordiniert, die Ereignisse beobachtet, aber ihre Operationen noch nicht aufgenommen hatte. Dieser Leckerbissen ist als solcher interessant: daß diese beiden Länder von der ständigen Einsatzgruppe beobachtet werden, ihre Behandlung aber diametral entgegengesetzt ist – die Kubaner werden von der US-Regierung mit sofortiger Aufnahme belohnt, während haitianische Staatsangehörige interniert werden.

Konteradmiral der US-Küstenwacht James Watson IV beruhigte die Amerikaner: ”Unser Fokus liegt im Momnet darauf, das Risiko zu minimalisieren, daß Haitianer ihre Heimat verlassen, und dabei arbeiten wir mit dem Verteidigungsministerium, dem Innenministerium, der FEMA und allen Behörden der Bundesregierung zusammen. Wir wollen ihnen solche Hilfslieferungen bringen, damit sie in Haïti leben können.”

Am Ende des vierten Tages hatten die USA Berichten zufolge 800 US-Bürger evakuiert.

Für jene von uns, die den Ereignissen in Haïti vor dem tragischen Erdbeben gefolgt sind, lohnt es sich zu notieren, daß mehrere Dinge große Sorgen verursacht haben:

1. das andauernde Exil des demokratisch gewählten, vielgeliebten und zweimal entfernten Präsidenten von Haïti und ehemaliger Priester, Jean-Bertrand Aristide;
2. die unerklärlich andauernde Besetzung des Landes durch die Truppen der Vereinten Nationen, die unschuldige Haitianer getötet haben und kaum aus ”Sicherheitsgründen” dort sind (ich habe sie persönlich gesehen auf den Straßen, die zu Haïtis dünnbesiedelten Gegenden mit zahllosen wunderschönen Stränden führen);
3. der Bau der fünftgrößten US-Botschaft in der Welt in Port-au-Prince, Haïti;
4. Bergwerk- und Hafenkonzessionen und -verträge, einschließlich der Privatisierung von Haïtis Tiefwasserhäfen, weil gewisse Off-shore-Erdöl- und Fracht-Methoden in den USA aus Umwelt- und anderen Gründen nicht möglich wären; und
5. die umfassende Anwesenheit von ausländischen NGOs in Haïti, die überflüssig gemacht würde, wenn stattdessen die Politik der USA und anderer Regierungen dem haïtianischen Volk nur die geringste politische und ökonomische Selbstbestimmung erlaubten.


Während die USA 10 000 Soldaten ausladen, haben die Haïtianer immer noch dringenden Bedarf an Wasser, Nahrung und ärztlicher Versorgung sechs Tage nach dem Erdbeben. - Foto: inthenews.co.uk

Daher möchte ich hier auf die Schriften von Frau Marguerite Laurent verweisen, die ich in ihrer Eigenschaft als Anwalt des gestürzten Präsidenten von Haïti Jean-Bertrand Aristide traf. Frau Laurent erinnert uns an Haïtis offshore-Erdöl und andere Bodenschätze sowie an die jüngste Wiedererweckung einer alten Idee, Haïti und eine dort zu bauende Ölraffinerie als Umschlagplatz-Terminal für US-Supertanker zu benutzen. Frau Laurent, auch als Ezili Danto vom Führungsnetzwerk der haïtianischen Anwälte (HLLN) bekannt, schreibt:
”Es gibt Beweise, daß die USA vor Jahrzehnten reiche Erdölvorkommen gefunden haben und aus geopolitischen und Geschäftsinteressen die Entscheidung getroffen haben, das haïtianische Erdöl in Reserve zu behalten für den Fall, daß das Erdöl im Nahen Osten zur Neige geht. Dies wird detailliert von Dr. Georges Michel in einem Artikel vom 27. März 2004 dargelegt mit der Geschichte der Erdölexploration und Erdölreserven in Haïti sowie in den Forschungen von Dr. Ginette und Daniel Mathurin.

Es gibt ausreichend Beweise, daß eben diese großen US-Erdölgesellschaften und mit ihnen verknüpfte Monopole der Technik- und Kriegskontraktoren vor Jahrzehnten Pläne machten, um Haïtis Tiefwasserhäfen entweder für Erdölraffinerien zu benutzen oder Erdöl-Tankfarmen oder Depots zu entwickeln, wo Rohöl gelagert werden könnte, um später auf kleine Tanker verladen zu werden, um Häfen in der Karibik und den USA zu bedienen. Dies wird detailliert behandelt in einem Papier über die Dunn Plantation in Fort Liberté in Haïti.

Die HLLN von Ezili unterstreicht die Bedeutung dieser beiden Papiere über Haïtis Erdölreserven und der Arbeiten von Dr. Ginette und Daniel Mathurin, um Gesichtspunkte zu liefern, die man nicht in den mainstream-Medien findet und auch nicht anderswo, über die ökonomischen und strategischen Gründe, weshalb die USA ihre fünftgrößte Botschaft in der Welt – nach den Botschaften in China, Irak, Iran und Deutschland – in dem winzigen Haïti gebaut haben, nach dem Bush-Machtantritt in Haïti 2004.”

Unglücklicherweise hat Präsident Obama, vor der Katastrophe und trotz der Bitten an die Regierung von Haïti-Aktivisten in den USA, versäumt, Haïtianern in den USA, die in Gefahr waren wegen Visa-Ablauf deportiert zu werden, einen temporary protected status (TPS= vorübergehende Schutzstatus) zu bewilligen. Das wurde am dritten Tag nach dem Erdbeben mit der Bekanntmachung vom 15. Januar 2010 korrigiert, daß Haïti zusammen mit Honduras, Nicaragua, Somalia, El Salvador und Sudan vom Minister für Heimatschutz der TPS zugebilligt wurde.


Gezwungen, mit der schlimmsten humanitären Krise seit Jahrzehnten allein zu konfrontieren, ohne koordinierte Hilfsmaßnahmen sind viele Haitianer unter Schock. - Foto: AFP

Präsident Obamas Ernennung von Präsident Bush zum Verantwortlichen für das Haïti-Hilfsprogramm ist meiner Meinung nach ein linker Haken ins Gesicht. Nach den Leistungen von Bush beim Hurrikan Katrina und der Tatsache, daß selbst heute noch Überlebende des Hurrikans, die zurückkehren wollen, keine Möglichkeit dazu bekommen haben, mag die Ernennung gut sein, um Gelder einzusammeln, aber ich bezweifle, daß sie Gutes für das haïtianische Volk bedeutet. Schließlich fand der Staatsstreich gegen Präsident Aristide und seine Entführung in der Ägide von Präsident Bush statt.

Schließlich wissen jene, die französische Literatur schätzen, daß einer der beliebtesten Autoren Frankreichs Alexandre Dumas ist, Sohn eines haïtianischen Sklaven, und daß Victor Hugo schrieb:
”Haïti est une lumière.” (Haïti ist ein Licht) In der Tat ist Haïti ein Licht für Millionen: ein Licht für die Methodologie und das Übel der Sklaverei, ein Licht für eine erfolgreiche Sklaven-Rebellion, ein Licht für nationale Einheit und Begriffe von Freiheit, Menschenrecht und menschlicher Würde.

Haïti ist ein Licht. Und ein Beispiel, das Feinde der Befreiung der Schwarzen zittern läßt. Es ist gerade wegen Haïtis Licht für den bösen Geist einiger Individuen, die Macht ausüben über andere und die Fähigkeit des Menschen, durch Einheit und Willen, das Böse zu überwinden, daß einige Gruppen in der Welt ununterbrochen seit 1804, dem Jahr der Schaffung Haïtis als einer Republik, mit Haïti Krieg führen.

Ich bin nicht überrascht über das rassistische Gift von ”Hochwürden” Pat Robertson. Robertsons Kommentare spiegeln haargenau die Erklärungen, die von Napoleons Kabinett abgegeben wurden, als die Haitianer die Franzosen besiegten. Aber im Jahr 2010 enthüllen Robertsons Erklärungen noch viel mehr:
Die Haitianer sind nicht die einzigen, die die Bedeutung vom Kampf gegen den verhaßten Imperialismus und europäische Vorherrschaft kennen.

Dieses nervtötende, konsequente, eigensinnig nicht-westliche, stolze afrikanische Volk auf dem Stückchen Land, das wir Haïti nennen, kennt seine Geschichte, und es weiß, daß es die herrschende Weltmacht jener Zeit, das Frankreich Napoleons, und die globale Elite, die ihn damals unterstützte, militärisch besiegte. Es weiß, daß es die Armeen Englands und Spaniens besiegte.


Wozu brauchen Leute mit solcher Geduld und Würde, wie diese ordentlich aufgestellten Haitianer, nach sechs Tagen mit wenig oder gar keiner Nahrung, Wasser, Unterkunft oder ärztlicher Versorgung, 10 000 US-Soldaten, um "die Ordnung herzustellen"? - Foto: AFP

Die Haitianer wissen, daß sie ihren Status als ein freier Staat benutzten, um den Lateinamerikanern zu helfen, sich von Spanien zu befreien, indem sie Simon Bolívar Geld gaben und an seiner Seite fochten; ihr Beispiel inspirierte die noch versklavten afrikanischen Brüder und Schwestern auf dem amerikanischen Festland; und schon bevor die Haitianer frei waren, kämpften sie in den USA im Unabhängigkeitskrieg gegen die Briten und gewannen eine entscheidende Schlacht bei Savannah, Georgia, wo ich das Denkmal zur Erinnerung an diesen Sieg besuchte.

Die Haitianer wissen, das Frankreich ihnen Reparationen für ihr Freisein auferlegte, und Haïti sie voll und ganz bezahlt hat, aber daß Präsident Aristide von Frankreich verlangt hat, dieses Geld zurückzugeben (21 Milliarden Dollar im Jahr 2003).

Die Haitianer wissen, daß ihr ”Bruder”, der damalige Staatsminister Colin Powell die Welt belog über die Entführung und die zweite Amtsenthebung ihres Präsidenten. (Traurigerweise sollte es nicht das letzte Mal sein, daß Staatsminister Colin Powell die Welt belog.) Die Haitianer wissen nur allzu gut, daß hochrangige Schwarze in den Vereinigten Staaten fähig sind, ihnen zu helfen und sie zu betrügen.

Haitianer wissen auch, daß die Vereinigten Staaten ihre politischen Vertreter und sogar ihre eigenen Soldaten auf haïtianischem Boden installiert haben, wenn die USA es für notwendig erachteten. Alles mit der Absicht, den unbändigen haïtianischen Geist zu zähmen, das so viel dringend benötigtes Licht an den Rest der unterdrückten Welt sendet.

Während die Tränen des Volkes von Haïti in meinen eigenen Augen quellen, und ich an ihre ungewöhnliche Fähigkeit zur Liebe denke, dämpfen mein gebrochenes Herz und meine nassen Augen nicht meine Fähigkeit, die schwere Gefahr zu erkennen, die jetzt meinen Freunden in Haïti droht.

Mich schaudert beim Gedanken, daß die ”rollback”-Politik, an die manche der außenpolitischen Ratgeber Präsident Obamas glauben, eine lange militärische US-Anwesenheit auf Haïti als Sprungbrett benutzen könnte für ”rollback”-Operationen in Gebieten Lateinamerikas, die sich von der US-neokolonialen Beherrschung befreit haben. Ich hasse es, nur daran zu denken, daß dies unter der Präsidentschaft von Barack Obama versucht würde. Wir alle müssen unsere Augen weit offen halten für Haïti und andere Teile der Welt, die jetzt von Blut triefen als Ergebnis des unerbittlichen Vormarsches der US-Militärmaschine.

Zur Erinnerun an den Geburtstag von Dr. Martin Luther King Jr. [15. Januar 1929] will ich anmerken, daß es die eigene illegale Operation Lantern Spike der US-Regierung war, die das Versprechen und das Licht von Dr. Martin Luther King Jr. auslöschte. Jedes Flugzeug mit humanitärer Hilfe, das vom US-Militär zurückgeschickt wird (bisher von CARICOM, der Karibischen Gemeinschaft, von Médecins Sans Frontières, Brasilien, Frankreich, Italien und sogar vom Roten Kreuz der USA) – wie es ebenso nach dem Hurrikan Katrina geschah – und die erwartete Ankunft an diesem Tag von 10 000 US-Soldaten sind eine dauerhafte Erinnerung an die existentielle Bedrohung, die jetzt über dem tapferen, stolzen Volk und der Republik von Haïti aufragt.



Quelle: HAITI: An unwelcome Katrina redux

Originalartikel veröffentlicht am 19.1.2010

Über die Autorin

Einar Schlereth ist ein Mitglied von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autorin, der Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.

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SÜDLICH DER GRENZE: 27/01/2010

 
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